Offizieller Start der Wahlkampagne

Jetzt geht’s los!

Ganz offiziell ist gestern unsere Kampagne „Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten“ an den Start gegangen. Bereits vor dem offiziellen Start haben sich viele von Euch daran beteiligt. Und auch etliche Promis sind schon mit dabei.

Lest einen Auszug aus dem heutigen Bericht der Nürnberger Zeitung:

Bildergebnis für Nürnberger zeitung

„Allianz gegen Rechtsextremismus fordert:

Keine Stimme für die Rassisten

Von Marco Puschner

„Man habe mit Oberbürgermeister Ulrich Maly oder Verdi-Chef Frank Bsirske auch schon prominente Unterstützer gefunden. „Die Botschafter von der Straße sind uns aber genauso wichtig wie die Prominenten … Demokratie und Rassismus sind unvereinbar, das sind Gegenpole. Das wollen wir aufzeigen“, sagt Ulli Schneeweiß von der Gewerkschaft Verdi.

Der evangelische Regionalbischof Stefan Ark Nitsche gibt zu bedenken, dass man vielleicht zu sehr davon ausgegangen sei, unsere freiheitliche Grundordnung sei etwas Selbstverständliches – doch angesichts von rund 1000 Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland im Jahr 2016 müssten die Bürger für die Demokratie einstehen. Mit Blick auf rechtspopulistische und -extreme Parolen sagt Nitsche: „In der Zeit lautstarker Vereinfacher braucht es den Mut, gewaltfrei Gesicht zu zeigen für unsere Werte.“

Réka Lorincz, Ark Nitsche, Dr. Elisabeth Preuß, Martin Becher, Stephan Doll, Christian Löbel, Nanne Wienands, Ulli Schneeweiß

Vorsitzender ist DGB-Chef Stephan Doll, der betont, dass die neue Kampagne sich nicht nur auf die Bundestagswahl beziehe – sie soll mindestens bis Ende 2018 weitergehen, denn im kommenden Jahr stünden die Landtagswahl, aber auch Betriebsrats- und Kirchenvorstandswahlen an. Es gehe nicht um Wählerbeschimpfung, so Doll – aber man wolle die Gefahr klar machen, die von Nationalismus und Rassismus für das Gemeinwesen ausgeht.

Die Erlanger Bürgermeisterin Elisabeth Preuß (FDP), stellvertretende Allianz-Vorsitzende, (sagte) „Dass in Baden-Württemberg jeder dritte oder vierte Erstwähler AfD gewählt hat, ist erschreckend“, findet Preuß. Nitsche verweist auf Frankreich oder die Niederlande, wo Siege der Rechtspopulisten verhindert werden konnten – dies mache Mut. „Die Demokraten sind in der Mehrheit, die Rassisten schreien nur lauter“, sagt Preuß.“

 

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