Hirnkost! Diese „Rechte Intelligenz“ hat unsere Antwort verdient

Mit einer knappen „Erklärung 2018“ haben diverse Rechtsintellektuelle rund um die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin  einen Stein ins Wasser geworfen, was mittlerweile 110.000 weitere UnterstützerInnen gefunden hat. Diese Breite verwundert auch in Anbetracht der gewählten Diktion, in welcher von „illegaler Masseneinwanderung“, „schrankenloser Migration“ oder eingetretenem „Kontrollverlust im Inneren des Landes“ schwadroniert wird. Eine solche Dramatisierung ist erkennbar purer Populismus und eines „intellektuellen“ Herangehens schlich unwürdig

Eine angemessene Antwortmöglichkeit:

http://antwort2018.hirnkost.de/

Steuerungsgruppe unserer Kampagne plant weitere Aktionen bis zur Landtagswahl

Weiter geht’s mit neuer Kraft!

Black and White -Unite!
Unsere Steuerungsgruppe:
„Black and White -Unite!“

 

Den Internationalen Tag gegen Rassismus nutzte die Steuerungsgruppe unserer Kampagne, um weitere Aktivitäten für ein friedliches, solidarisches und tolerantes Miteinander bis zur Landtagswahl zu planen.  Lassen Sie sich überraschen!

Wir waren uns einig, dass eine weit stärkere Präsenz als bisher notwendig ist, um die bis dahin anstehenden Wahlen positiv zu beeinflussen. Unser ehrgeiziges Ziel: Wir wollen in den Nordbayern 1.000 Botschafter*innen gegen Rassismus gewinnen, die ihr Gesicht und ihre Stimme der Kampagne geben.

Nürnberger Wochen gegen Rassismus: Veranstaltung des DGB Mittelfranken

Rechtspopulismus vor der Landtagswahl in Bayern

13. März 2018 · um 18.00 Uhr
im DGB-Haus Nürnberg · Saal Burgblick

In 14 Landesparlamenten sitzt sie bereits, in sieben davon mit einem zweistelligen Ergebnis. Mit der AfD ist zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine rechtsextreme Partei in dieser Stärke in den Bundestag eingezogen. Diese Entwicklung darf sich für die Landtagswahl in Bayern nicht fortsetzen.
Wie konnte die rassistische Neue Rechte sich so ausbreiten? Hat sich das politische Klima in unserem Land dadurch bereits verändert? Was will die AfD vor dem Hintergrund der letzten Bundestagswahl und der kommenden Landtagswahl? Hat die AfD überhaupt Antworten auf die sozialen Fragen unserer Zeit?
Welche Herausforderungen stellen sich aus gewerkschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Sicht? Wie kann durch neoliberale Politik erzeugten Abstiegssorgen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern entgegengetreten werden? Welchen Herausforderungen müssen sich dabei die demokratischen Kräfte stellen?
Zwei Impulsreferate mit anschließender Gesprächsrunde unter Einbeziehung des Publikums sollen vor der kommenden Landtagswahl  einen Beitrag zum demokratischen Diskurs leisten.

ZW_Rechts_Landtagswahl_Flyer_low.cleaned

Impulsreferate:

Robert Günthner
DGB Bayern

Wolfgang Veiglhuber
DGB Bildungswerk Bayern

 

 

Rassisten in die Betriebsräte?

Compact-Kongress, AfD und  „Ein Prozent“ möchten eigene Kandidaten bei den Betriebsratswahlen einschleusen

Die Vorbereitungen der Betriebsratswahlen  sind in vollem Gange: Wahlvorstände sind bestellt und Kandidatenlisten werden gerade zusammengestellt, um den ArbeitnehmerInnen im Betrieb eine bestmögliche Vertretung zu sichern. Von März bis Mai 2018 wird dann gewählt werden.

Mit zweistelligen AfD-Wahlergebnissen im Rücken versuchen nun einschlägige extrem rechte Gruppierungen, hier Fuß zu fassen. Mehr lesen

Die Bundestagswahl – weder überraschend noch entmutigend!

An der Analyse der AfD und ihrer Wähler mangelt es nicht

Das Wahlergebnis der AfD kam weder unerwartet, noch ist es unerklärlich. Vermutlich ist sogar schon lange  kein Wahlverhalten so genau analysiert worden wie das der AfD-Wähler:Jene sind keineswegs ausschließlich „abgehängt“ oder bildungsfern, sondern „nur“ wohl eben notorisch verunsichert und unzufrieden. Sie haben zu 60% aus Enttäuschung über andere Parteien AfD gewählt und suchen irgendeine grundsätzliche Alternative, sind zu 80 % sogar mit der Demokratie insgesamt unzufrieden. Immerhin zwei von fünf Bürgern, die für die AfD stimmten, kritisierten zugleich, dass sich die Partei nicht genug von rechtsextremen Positionen distanziere –  jene nehmen die rassistisch-rechtsextreme Ausrichtung der Partei also wohl als „Kollateralschaden“ ihrer Wahlentscheidung in Kauf. Mehr lesen